Dienstag, 15. Mai 2012

10 Karpfen auf einen Streich! Endlich hat’s mal richtig gescheppert… ;)

Hey Leute,

nach zweiwöchiger Vorfütterung mit Partikeln an einem neuen, uns anglerisch relativ unbekanntem See, war es nun vergangenes Wochenende soweit und nachdem man das Erlebte ein wenig hat sacken lassen, wollten wir euch auch wie gehabt ein paar Zeilen zu unserem Trip um die Ohren werfen.

Nachdem es von unserem Trip auf die schöne Insel Rügen, genauer Sassnitz, nicht allzu viel gutes zu berichten gab (die Ostsee ist unserer Meinung nach wirklich beinahe TOD, die größten Dorsche maßen um die 60 cm), haben wir uns umso mehr auf den Karpfenansitz vergangenes Wochenende gefreut. So, also Freitag nach Arbeit alle Sachen zusammengepackt und im Auto verstaut und ab ging die Post. Am Platz angekommen wurde erstmal ganz in Ruhe alles ausgepackt, Zelt aufgebaut, die Pods zusammengeschraubt und anschließend die Ruten zusammengesteckt.

Ein großer Vorteil für uns an diesem See war, dass dort nicht mit dem Boot rausgefahren werden darf, sodass wir mit unserem neu angeschafften Futterboot von VoPi eine klare Nasenlänge gegenüber unseren Konkurrenten voraus waren. Nachdem die ersten 10 Stunden nicht wirklich viel an den Karpfenruten ging, konnten zumindestens beim Feedern einige schöne Brassen auf ihre Planken gelegt werden.

Man muss momentan leider noch sagen, dass ausrüstungstechnisch noch nicht alles perfekt ist, aber das Tackle mehrt sich und wird sich in den nächsten Ansitzen noch bessern, aber trotz allem schlug am Samstag, den 12.05.2012, Punkt 4 Uhr in der früh unsere Stunde und es konnten die ersten 3 Wildkarpfen, sowie 1 Spiegelkarpfen überlistet werden.

Im Laufe des Tages hat dann vor allem Matze ordentlich zugeschlagen und konnte sich 4 Graskarpfen sowie 1 Wildkarpfen sichern. Der Top-Köder war dieses Mal eine Tigernuss kombiniert mit einem kleinen 14mm Fluo-Ananas-Pop-Up von Selfmade-Baits im Schneemann-Prinzip. Aber auch die „Erdnussflips“ von Bär Baits und die Enduros Krill-Black Pepper von Successful Baits haben sich als sehr fängig erwiesen.

Gefangen wurde den ganzen Tag über richtig gut, außer in der Nacht ging komischerweise nicht wirklich was. In der Zeit von 23 – 4 Uhr blieben die Köder nahezu unbeachtet. Alles in allem haben wir von Freitag ab 18 Uhr bis Sonntag 12 Uhr geangelt und konnten innerhalb dieser Zeit 10 für uns sehr schöne Karpfen fangen.

 Ein für uns großartiges Wochenende ging dann zu Ende, natürlich wie gehabt viel zu schnell, aber bekanntermaßen hat ja alles mal ein Ende.

Eines steht allerdings fest… Wir sehen uns wieder… und das wird nicht lange auf sich warten lassen.

 Der Männertag kommt… ;)

Und nun gibt es natürlich wieder Bilder und auch ein Video…

Viel Spaß

 




























Mittwoch, 2. Mai 2012

Auf Karpfen mal anders... Mit der Feederrute auf Rüssler

Hey Leute,

nachdem wir anglerisch ja nun mittlerweile schon ein Weilchen nichts mehr von uns hören lassen haben und wir am Montag eigentlich nach Sassnitz auf die Insel Rügen zum Hochseefischen aufbrechen wollten, wo uns allerdings der Wind einen dicken fetten Strich durch die Rechnung gemacht hat, haben wir uns das Angeln dennoch nicht vermiesen lassen und haben es ersatzweise mal wieder auf die heimischen Karpfen probiert. 

Anders als sonst, ging es diesmal allerdings nicht mit den Karpfenruten auf die Jungs, sondern diesmal mit der Feederrute. Und was soll ich sagen... Es waren definitiv keine Großkarpfen, so wie sich der ein oder andere von uns das vielleicht erhofft hatte, allerdings machen Karpfen um die 40 - 50 cm extrem viel Spaß am leichten Gerät und somit konnte sich Thomas im Laufe des Tages schon beinahe professionell ;) 5 Spiegler erkämpfen! 

Zum Tackle: Geangelt wurde mit einer Browning Hybrid Power Feeder in 11ft in Kombination mit einer Browning Hybrid Com  640 FD

Hier nun ein paar Fotos und wir sind sogar dazu gekommen ein kleines Video zu drehen... 

Viel Spaß





Mittwoch, 14. März 2012

In Spanien knallt nicht nur die Sonne...

... Nein auch jeglicher Muskel im menschlichen Körper beim Drill mit den Giganten... ;)



So Leute,

zurück aus Spanien mit einer ordentlichen Bräune am ganzen Körper! Wir waren vom 03.03. – 10.03.2012 mal wieder im Welscamp „Riba Roja“ von Andree’s Angelreisen und was soll ich groß sagen… Ganz Einfach!!! „Man war das ne absolut geile, hammermäßige und mehr als fischreiche Woche! Der Fischreichtum im Riba Roja Stausee ist schon beinahe erschreckend!

Wir konnten in der einen Woche um die 40 Welse (wir haben echt irgendwann aufgehört zu zählen!) überlisten, wobei wir uns ebenfalls 3 Fische jenseits der 2 m-Marke erkämpft haben.

Die Anreise mit dem Auto, Maik und ich haben ca. 2000 km Anreiseweg, gestaltete sich natürlich wieder ziemlich stressig. Es ist zwar ungelogen ein ganz schönes Stückchen an Wegstrecke, aber mit DEM Ziel vor Augen sitzt man(n) auch mal so’ne Strecke auf einer Arschbacke ab. Und außerdem ist es in meinen Augen auch die einzig wahre Möglichkeit, sein mühsam angeschafftes Tackle vernünftig ans Wasser zu bekommen und im Idealfall sogar noch die allseits benötigten KÖDERFISCHE aus Good Old Germany mitzubringen.

Dies jedoch, war uns dieses Mal leider nicht vergönnt, da die Köderfischangelei in unserer Region auf Grund der bis dato noch vorhandenen Eisdecke schlichtweg nicht möglich war. Dumm gelaufen, allerdings überhaupt kein Problem dank des Service vom Welscamp. Die Jungs haben ständig Köderfische vor Ort, die dort gegen ein kleines Entgelt erworben werden können. Und glaubt mir wenn ich sage, ihr werdet REICHLICH Köderfische benötigen.

Der Zeitraum unserer Tour wurde dieses Jahr mit Absicht auf den 03.03. gelegt, da man im Allgemeinen sagt, dass die Waller ca. 5 Tage vor und 5 Tage nach Vollmond am aktivsten sind. Und März natürlich deswegen, da sich die Waller nach dem Winter dann gern anfangen die Wanne vollzuhauen.

Also ab ging die Fahrt mit Maik, über Saarlouis, noch schnell nen Fahrzeugwechsel gemacht und Benjamin und Simon eingesackt, nach Spanien, wo wir nach einer gefühlten Ewigkeit dann auch im Welscamp von Andree’s ankamen. Nach dieser Strapaze hatten wir es bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich so gehandhabt, dass wir uns nach unserer Ankunft immer noch ein paar Stunden auf’s Ohr gehauen haben. Jedoch war diesmal alles anders… Wir waren alle so was von hibbelig und heiß drauf unsere Ruten endlich ins Wasser zu bekommen, dass wir lediglich noch schnell ins Camp sind um unsere Unterlagen und den Schlüssel für’s Boot abzuholen und schon ging es los… Das freudige Umpacken des Tackle ins Boot, Motor an und Feuer frei.

Alles in allem kann man sagen, dass wir mit der Wahl des Zeitraumes wieder mehr Glück als Verstand hatten, da die Wassertemperaturen bis ca. 2 Wochen zuvor wirklich noch sehr niedrig waren und erst jetzt langsam an zu steigen begannen. Allerdings sollte sich unsere Entscheidung im Folgenden als goldrichtig erweisen.

Beim Spinnfischen und Klopfen auf Waller passierte zwar wirklich nichts außer , dass wir beobachten konnten, dass die Waller wie verrückt auf das Geräusch unseres Motors reagierten (Vielleicht erfindet ja irgendwann mal jemand nen Wallerholz für Motorengeräusche… Aufgabe an die Tüftler unter euch ), allerdings erwiesen sich die Bojenmontagen als der absolute Bringer… An Schlaf war in dieser Woche wirklich so gut wie gar nicht zu denken, da die Bisse in jeder Stunde bzw. Minute oder Sekunde kamen. Wie weiter oben bereits erwähnt, konnten wir in dieser einen Woche um die 40 Waller bis ca. 1,70 m erbeuten, wobei unter Garantie noch mal so viele verloren gingen, da wir manchmal einfach nicht schnell genug an der Rute waren.

Das absolute Schmankerl behielten sich Spaniens Waller allerdings für unseren letzten Tag auf. Im Laufe des Freitags konnten wir dann 3 Waller fangen, wovon jeder Einzelne die magische Grenze von 2 Metern durchbrach.

Meiner einer fing einen Waller mit einer Länge von 2,35 m und einem Gewicht von 90 kg. Benny und Simon legten nach und somit konnte Benny einen mit 2,03 m und Simon einen mit 2,21 m auf die Planken legen.

Fazit unseres Trips:

Der Fischreichtum im Stausee ist echt gigantisch und selbst für Abwechslung ist gesorgt. Wer mal keine Lust auf Waller hat kann sich auch durchaus an dem ein oder anderen Zander versuchen bzw. sich einen der fetten Karpfen sichern.
Aber ich sag ja: „Einmal mit dem Waller-Virus infiziert, lässt es einen nicht mehr los!“, denn vergleichbare Fights mit solchen Giganten sucht man im Süßwasser Europas nun mal vergebens.

In dem Sinne… Bis zum nächsten Jahr, wir sehen uns auf jeden Fall wieder (Auch wenn ich mich persönlich jetzt erstmal noch ein bißchen Ausruhen muss...)!!!! ;)

Vielen dank an Andree`s Angelreisen und an das Team vom Camp am Riba Roja Stausee!!!

Tight Lines

euer Andreas


… Die Bilder unserer Tour möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten… ;)