Aller Anfang ist schwer... so oder so ähnlich haben wir den Spruch schon so oft gehört und so stellte es sich auch dar, als wir uns vorgenommen haben, die Wallerfischerei etwas ernsthafter auf deutschem Boden zu betreiben.
Aufgrund der Nähe und des nicht gerade unbeachtlichen Bestandes ist unser Hauptaugenmerk fernab der Spree, auf die Oder gefallen.
Um es kurz zu machen, die ersten beiden Erfolg versprechenden Versuche an der Oder stellten sich aus diversen Gründen als Reinfall heraus, allerdings nahmen wir jedes Mal wieder etwas mit, was wir beim nächsten Mal besser machen wollten.
Und so kam es, wie wir es uns erhofft hatten... Aller guten Dinge sind Drei (ich weiß... wieder so'n blöder Spruch, der aber genauso gut passt wie der Erste), beim dritten Wochenendansitz konnten wir endlich die ersten Zielfische auf die (nicht wirklich vorhandenen) Schuppen legen und sind stolz wie Bolle, dass wir es auch auf deutschem Boden hinbekommen, wenngleich es natürlich noch keine Monster waren.
Aber... Gut Ding will ja bekanntlich Weile haben, um meinen Post mal mit dem dritten blöden Spruch abzuschließen.
Wir kommen auf jeden Fall wieder und werden versuchen, uns mit jedem Mal dichter an "Big Mama" heranzutasten...
Tight Lines
Andreas
Montag, 13. Juni 2016
Langsam haben wir den Dreh raus... ;)
Dienstag, 26. April 2016
Durch den Monsun!!
2 Wochen ist es nun her, dass wir aus Spanien von unserer Frühjahrstour bei www.extreme-ebrofishing.com zurück sind.
Ja was soll ich sagen?
Es war wie jedes Jahr mal wieder der Hammer. Wettertechnisch hatten wir alles. Von 2 tagen Dauerregen über Sturm bis hin zu Sonnenschein.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten (krankheitsbedingt) konnten wir am 2ten Tag dann richtig Gas geben. Jeden Morgen machten wir uns auf um Zander zu fangen und hatten dabei auch gute Erfolge.
Die Wassertemperatur lag bei 10 grad und wir suchten uns eine Stelle an einem kleinen Graben, der 2 bis teilweise 3 Grad wärmer war als der Hauptstrom. Durch das Regulieren der Schleusen wurde dieser Graben mehrmals durchströmt und das wärmere Wasser zog aus dem Graben heraus, wo natürlich unsere Köder angeboten wurden.
Der Plan ging auf !!
In dieser Woche konnten wir sechs 2m+ Waller fangen. Darunter 2.12m, 2.15m, 2.30m, 2.31m, 2.31m und 2.45m !!!! Insgesamt konnten wir 12 Stück auf der Habenseite verbuchen, wobei noch 3 richtige Maschinen im Drill verloren gingen.
Beim Spinfischen auf Zander und Barsch waren die Ergebnisse auch Top, wobei auch der ein oder andere Waller gehakt wurde, aber mit dem leichten Geschirr keine Chance bestand, diese Fische zu landen.
Fazit der Woche: Extremes Wetter, Extrem Ebro, Extreme Fische, Extrem Geil, Extreme Ebrofishing halt!!!!!
Wer Herrausforderungen braucht, findet diese auch und ist bei Kalle Decker an der richtigen Adresse.
Besten Dank nochmal an Kalle, Mausi und Taffi-Tackle!!!
Nun noch ein paar Bilder. Denn diese sagen mehr als tausend Worte.
Bis dahin euer Andreas.........
Samstag, 26. März 2016
CALAFrutti - Immer diese verdammten Probe-Päckchen der Boilieschmieden... ;)
Moin moin liebe Gemeinde,
wie gewohnt und den altbekannten Gründen treugeblieben (irgendwie bekommen wir Beruf, Kind und weitere Verpflichtungen noch nicht zu Gunsten unserer Freizeit unter einen Hut), haben wir es in puncto Karpfenangeln seit Juli 2015 endlich mal wieder ans Wasser geschafft.
Um den Reiz und den Schwierigkeitsgrad (ob gewollt oder nicht, das lassen wir mal unkommentiert) natürlich gleich von vornerein noch eine Latte höher zu legen, haben wir uns kurzerhand ein uns anglerisch völlig unbekanntes Gewässer ausgesucht und noch dazu waren die Wetterverhältnisse, sowie die Wassertemperatur von 4 Grad alles andere als optimal.
Aber wie bereits beschrieben, bieten sich uns irgendwie nicht so viele Möglichkeiten und da zählt erst einmal nur eines.... Hauptsache raus!!! egal was wohl anglerisch gehen möge.
Lange Rede kurzer Sinn... Das wir schon seit geraumer Zeit auf die Köder aus der Schmiede von Successful Baits schwören ist für die Meisten wahrlich kein Geheimnis mehr, wobei wir bis dato immer auf 2, manchmal auch 3 Knödel aus deren Sortiment festgelegt waren, da diese bis dato an jedem See in unserer Region sehr gut laufen. Lediglich bei einer fruchtigen Geschmacksrichtung, die bei uns immer ein Garant für Erfolg ist, haben die Jungs aus unserer Sicht noch Nachholbedarf, wenngleich sie diese Sorte auch schon in ihrem Sortiment führen.
Mit diesen insgesamt 4 Sorten, wie gewohnt verteilt auf 4 Ruten, sahen wir uns natürlich auf der sicheren Seite. Dieses Mal sollte allerdings alles anders kommen.
Der Grundstein ist gelegt, die Stelle die wir uns ausgesucht haben, ist noch frei und somit sollte unseren insgesamt 46 Stunden erholsamen Fischen nichts mehr im Wege stehen. Also schnellstmöglich das Camp aufgebaut, ein wenig vorgefüttert, die Ruten startklar gemacht, beködert und rausgebracht, um anschließend ein wenig Ruhe einkehren zu lassen und die wetterbedingt noch sehr träge Natur auf sich wirken zu lassen.
Und was soll ich sagen, wir konnten die Natur ziemlich lange auf uns wirken lassen, denn an den Ruten tat sich erst einmal rein gar nichts und wir sahen uns mal wieder mit einem Blank nach Hause fahren. Aber kampflos gibt natürlich keiner von uns so schnell auf und so kreisten die Gedanken auf der Suche nach Möglichkeiten.
Und was fiel uns beim Stöbern in der Boiliekiste in die Hände??? Richtig! Ein Probe-Päckchen! Eines dieser Päckchen, mit denen man weder Leben, noch Sterben kann, sie sollen ja letztendlich auch nur einen Überblick über Geruch, Konsistenz und Zusammensetzung verschaffen.
Genauer gesagt handelte es sich in unserem Fall um den neuen Boilie von Successful-Baits - den CALAFrutti, der bei der letzten Tacklebestellung gratis im Paket lag.
Also getreu dem Motto: "Weniger als nichts fangen kann er ja schließlich nicht!", eine Rute rausgeholt, die mit unseren sonstigen Erfolgsködern bestückt war und mal mit dem neuen CALAFrutti beködert.
Und was soll ich sagen, es hat keiner von uns genau auf die Uhrzeit geschaut, aber ziemlich schnell und völlig unerwartet schreit auf einmal der Bissanzeiger auf und an welcher Rute? Richtig! CALA Frutti ist am Drücker und der erste Schuppi konnte sicher gelandet werden. Nachdem der Fisch versorgt wurde schauten wir uns natürlich den Boilie genauer an und 2 Sachen fallen sofort auf:
1.) Trotz der geringen Wassertemperaturen hat der Boilie richtig gut gearbeitet und damit begonnen immer wieder kleine Teile der Außenhülle abzuweichen und ans Wasser abzugeben, obwohl es sich bei dem Testboilie noch nicht einmal um einen ummantelten Boilie handelte.
2.) Der Boilie roch nach der Zeit im Wasser noch genauso wie davor, wenn nicht sogar noch ein Stück intensiver.
Nun dachten wir natürlich in Anbetracht der kurzen Zeit die der Boilie im Wasser war und dadurch, dass mit diesem Boilie nicht vorgefüttert wurde, an einen absoluten Ausnahmefall, aber wir sollten eines besseren belehrt werden.
In der Testpackung befanden sich schätzungsweise ca. 30 Boilies, was wir in Anbetracht der Fänge aber völlig außer Acht gelassen hatten, denn wir benutzten je einen Boilie als Hakenköder, zercrushten ca. 5 Boilies und legten nochmal so viele im Ganzen dazu.
Wir fingen innerhalb kürzester Zeit 3 Schuppis, wobei jeder Karpfen immer noch ein Stück größer war als sein Vorgänger und an den anderen Ruten tat sich nichts (aber auch wirklich rein gar nichts) und was dann... Wieder richtig!!! Das Testpaket war leer und die Erfolge stellten sich wieder ein... :(
Aber um das Ganze schlussendlich noch einmal zusammenzufassen: Wir konnten an einem uns anglerisch völlig unbekannten Gewässer bei nicht optimalen Bedingungen 3 Schuppis auf einen Boilie fangen, den wir noch nie zuvor gefischt hatten...
Wir denken... Alles richtig gemacht UND wir werden CALAFrutti im Auge behalten und sehen, wie er sich schlägt wenn die Temperaturen etwas steigen und wir wieder Zeit zum Angeln finden...
Spätestens jedoch in der zweiten Maiwoche -> "Männertag" du gehörst uns... ;)
So, das war's erstmal wieder von uns und wie immer an dieser Stelle folgen natürlich noch ein paar Bilder.
Viel Spaß damit...
wie gewohnt und den altbekannten Gründen treugeblieben (irgendwie bekommen wir Beruf, Kind und weitere Verpflichtungen noch nicht zu Gunsten unserer Freizeit unter einen Hut), haben wir es in puncto Karpfenangeln seit Juli 2015 endlich mal wieder ans Wasser geschafft.
Um den Reiz und den Schwierigkeitsgrad (ob gewollt oder nicht, das lassen wir mal unkommentiert) natürlich gleich von vornerein noch eine Latte höher zu legen, haben wir uns kurzerhand ein uns anglerisch völlig unbekanntes Gewässer ausgesucht und noch dazu waren die Wetterverhältnisse, sowie die Wassertemperatur von 4 Grad alles andere als optimal.
Aber wie bereits beschrieben, bieten sich uns irgendwie nicht so viele Möglichkeiten und da zählt erst einmal nur eines.... Hauptsache raus!!! egal was wohl anglerisch gehen möge.
Lange Rede kurzer Sinn... Das wir schon seit geraumer Zeit auf die Köder aus der Schmiede von Successful Baits schwören ist für die Meisten wahrlich kein Geheimnis mehr, wobei wir bis dato immer auf 2, manchmal auch 3 Knödel aus deren Sortiment festgelegt waren, da diese bis dato an jedem See in unserer Region sehr gut laufen. Lediglich bei einer fruchtigen Geschmacksrichtung, die bei uns immer ein Garant für Erfolg ist, haben die Jungs aus unserer Sicht noch Nachholbedarf, wenngleich sie diese Sorte auch schon in ihrem Sortiment führen.
Mit diesen insgesamt 4 Sorten, wie gewohnt verteilt auf 4 Ruten, sahen wir uns natürlich auf der sicheren Seite. Dieses Mal sollte allerdings alles anders kommen.
Der Grundstein ist gelegt, die Stelle die wir uns ausgesucht haben, ist noch frei und somit sollte unseren insgesamt 46 Stunden erholsamen Fischen nichts mehr im Wege stehen. Also schnellstmöglich das Camp aufgebaut, ein wenig vorgefüttert, die Ruten startklar gemacht, beködert und rausgebracht, um anschließend ein wenig Ruhe einkehren zu lassen und die wetterbedingt noch sehr träge Natur auf sich wirken zu lassen.
Und was soll ich sagen, wir konnten die Natur ziemlich lange auf uns wirken lassen, denn an den Ruten tat sich erst einmal rein gar nichts und wir sahen uns mal wieder mit einem Blank nach Hause fahren. Aber kampflos gibt natürlich keiner von uns so schnell auf und so kreisten die Gedanken auf der Suche nach Möglichkeiten.
Und was fiel uns beim Stöbern in der Boiliekiste in die Hände??? Richtig! Ein Probe-Päckchen! Eines dieser Päckchen, mit denen man weder Leben, noch Sterben kann, sie sollen ja letztendlich auch nur einen Überblick über Geruch, Konsistenz und Zusammensetzung verschaffen.
Genauer gesagt handelte es sich in unserem Fall um den neuen Boilie von Successful-Baits - den CALAFrutti, der bei der letzten Tacklebestellung gratis im Paket lag.
Also getreu dem Motto: "Weniger als nichts fangen kann er ja schließlich nicht!", eine Rute rausgeholt, die mit unseren sonstigen Erfolgsködern bestückt war und mal mit dem neuen CALAFrutti beködert.
Und was soll ich sagen, es hat keiner von uns genau auf die Uhrzeit geschaut, aber ziemlich schnell und völlig unerwartet schreit auf einmal der Bissanzeiger auf und an welcher Rute? Richtig! CALA Frutti ist am Drücker und der erste Schuppi konnte sicher gelandet werden. Nachdem der Fisch versorgt wurde schauten wir uns natürlich den Boilie genauer an und 2 Sachen fallen sofort auf:
1.) Trotz der geringen Wassertemperaturen hat der Boilie richtig gut gearbeitet und damit begonnen immer wieder kleine Teile der Außenhülle abzuweichen und ans Wasser abzugeben, obwohl es sich bei dem Testboilie noch nicht einmal um einen ummantelten Boilie handelte.
2.) Der Boilie roch nach der Zeit im Wasser noch genauso wie davor, wenn nicht sogar noch ein Stück intensiver.
Nun dachten wir natürlich in Anbetracht der kurzen Zeit die der Boilie im Wasser war und dadurch, dass mit diesem Boilie nicht vorgefüttert wurde, an einen absoluten Ausnahmefall, aber wir sollten eines besseren belehrt werden.
In der Testpackung befanden sich schätzungsweise ca. 30 Boilies, was wir in Anbetracht der Fänge aber völlig außer Acht gelassen hatten, denn wir benutzten je einen Boilie als Hakenköder, zercrushten ca. 5 Boilies und legten nochmal so viele im Ganzen dazu.
Wir fingen innerhalb kürzester Zeit 3 Schuppis, wobei jeder Karpfen immer noch ein Stück größer war als sein Vorgänger und an den anderen Ruten tat sich nichts (aber auch wirklich rein gar nichts) und was dann... Wieder richtig!!! Das Testpaket war leer und die Erfolge stellten sich wieder ein... :(
Aber um das Ganze schlussendlich noch einmal zusammenzufassen: Wir konnten an einem uns anglerisch völlig unbekannten Gewässer bei nicht optimalen Bedingungen 3 Schuppis auf einen Boilie fangen, den wir noch nie zuvor gefischt hatten...
Wir denken... Alles richtig gemacht UND wir werden CALAFrutti im Auge behalten und sehen, wie er sich schlägt wenn die Temperaturen etwas steigen und wir wieder Zeit zum Angeln finden...
Spätestens jedoch in der zweiten Maiwoche -> "Männertag" du gehörst uns... ;)
So, das war's erstmal wieder von uns und wie immer an dieser Stelle folgen natürlich noch ein paar Bilder.
Viel Spaß damit...
Kein Karpfen, aber als Durchschnittsgröße für Rotaugen beim Feedern gar nicht so verkehrt ;)
Die erste Brasse beim Feedern -> Schonmal ein sehr gutes Zeichen!
Mit Sicherheit keine Monster, aber dennoch wunderschöne makellose Fische.
Und der Nachwuchs ist auch schon eingebunden... :)
Der Abschlusskarpfen... dann waren die Knödel leer... :(
Sonntag, 18. Oktober 2015
Geschenke zum 30. Geburtstag mal anders...
Hallo Leute,
nachdem ich zu meinem 30. Geburtstag im April ein Vollguiding über das Team Bodden Angeln von meinem Bruder geschenkt bekommen habe (an dieser Stelle also auch nochmal ein ganz großes Dankeschön), war es nun endlich soweit...
Am Samstag, den 17.10.2015, ging es für uns 3 (mein Bruder, mein alter Herr und ich) um 3 Uhr in der Frühe in das von uns ca. 380 km entfernte kleine Örtchen Barhöft in der Gemeinde Klausdorf, welches am nördlichen Ende des Ein/Ausganges des Strelasundes gelegen ist.
Vom dortigen Yachthafen ging es mit dem voll ausgestatteten rauhwassertauglichen Kaasboll Boot natürlich hauptsächlich auf Hecht.
Abfahrtszeit für den 9!!!!!!! Stunden Dauer-Wurf-Maraton war um 8 Uhr, wo wir bereits von unserem Guide Christian Maier (Team Bodden Angeln) erwartet wurden. Christian, ein Mann wie ein Baum gepaart mit dem typischen nordischen Humor, machte uns zwar anfangs nicht die besten Hoffnungen auf eine absolute Fangorgie, da die vergangenen Tage SEHR durchwachsen waren, wusste aber durch seine Gelassenheit und Ruhe (vermutlich bedingt durch seine 16!!!!! Jahre "Berufs"erfahrung als Guide und genau das war auch der Grund warum sich mein Bruder glücklicherweise auch bewusst für ein Guiding und nicht für ein Mietboot entschieden hatte) uns dennoch Mut zu machen.
Seine Zuversicht sollte sich auch schnell bestätigen. Nachdem Christian uns allen erstmal noch auf die Schnelle ein paar Vorfächer aus Titan binden musste (wir hatten leider zeitliche Schwierigkeiten beim Vorbereiten des Trips), was aber für ihn kein Problem darstellen sollte, da in der Regel vom Vorfach, über den Stinger bishin zum Gummifisch und Hardbait alles in ausreichender Menge vorhanden ist.
Bereits beim ersten Halt, fing Christian bereits das erste Mal an zu lachen, als mein Vater (vermutlich hatte er keine richtige Lust 23cm Gummis am 21gr. Jigkopf zu werfen) seinen von zu Hause mitgebrachten Softbait anköderte... nämlich diesen hier:
Berkley Ripple Shad Holo Gold Black Back
http://www.berkley-fishing.com/berkley-bait-soft-bait-berkley-powerbait/1317187.html
Und während Christian diesen 10cm Miniköder noch belächelte warf mein Vater bereits aus und schon bei der zweiten Kurbelumdrehung stieg der erste Hecht ein, der allerdings im Drill aufgrund der eigentlich viel zu kleinen Haken verloren ging. Nachdem Christian's Kinnlade wieder hochgeklappt war, montierte er direkt die für diese Köderlänge größtmögliche Hakengröße, damit wenigstens eine geringe Chance besteht einen Hecht sicher zu landen.
Es sollte nicht lange dauern und der erste Hecht konnte gelandet werden. Kein Großer, aber der Anfang war gemacht.
Nun folgten erstmal leglich einige Attacken und ein paar Nachläufer, bis ich dann endlich meinen Geburtstags-Hecht an Board begrüßen durfte.
Da es vormittags wettertechnisch nicht grad rosig aussah, tat sich bis auf einen weiteren Hecht, gefangen durch den "Altmeister" (Kosename von Christian für meinen Vater) wenig. Zur Mittagsstunde hin wurde das Wetter dann ein wenig besser und es hörte auf zu regnen. Nun schien auch unsere Stunde geschlagen zu haben und wir konnten bis zum Ende des Angeltages um 17 Uhr insgesamt 18 Hechte und einen kleinen Zander verhaften.
Den Meterfisch konnten wir leider NOCH nicht fangen, aber gesehen haben wir ihn bereits mehrmals, was sich in Nachläufern äußerte. Denn wenn wir die Nachläufer bekommen hätten die wir bereits an der Wasseroberfläche gesehen haben (und unter denen waren einige U-Boote), hätten wir gut und gerne 60 - 70 Hechte auf der Haben-Seite verbuchen können.
Dem war allerdings nicht so und das lag vermutlich daran, das es den Hechten durch das Wetter das Maul zugenagelt hatte und sie partout keine Lust auf XXL-Köder hatten, weshalb mein Vater mit seinem 10 cm Köder und mehr als der Hälfte der gefangenen Hechte der absolute Abräumer war.
Den kleinen Köder haben sich die Hechte halt einfach mal einverleibt, während sie den großen Ködern einfach nur bis zur Wasseroberfläche hinterherschwammen, was unseren Guide beinahe zur Verzweiflung brachte.
Nichts desto trotz fanden wir, dass wir mit mehreren 90ern sehr gut gefangen haben und nachdem wir den Abend im sehr empfehlenswerten hoteleigenen Restaurant des Hotel Seeblick ausklingen lassen haben, stand für uns bereits fest... Barhöft sieht uns wieder... ;-)
Und nun noch ein paar Bilder... Viel Spaß...
nachdem ich zu meinem 30. Geburtstag im April ein Vollguiding über das Team Bodden Angeln von meinem Bruder geschenkt bekommen habe (an dieser Stelle also auch nochmal ein ganz großes Dankeschön), war es nun endlich soweit...
Am Samstag, den 17.10.2015, ging es für uns 3 (mein Bruder, mein alter Herr und ich) um 3 Uhr in der Frühe in das von uns ca. 380 km entfernte kleine Örtchen Barhöft in der Gemeinde Klausdorf, welches am nördlichen Ende des Ein/Ausganges des Strelasundes gelegen ist.
Vom dortigen Yachthafen ging es mit dem voll ausgestatteten rauhwassertauglichen Kaasboll Boot natürlich hauptsächlich auf Hecht.
Abfahrtszeit für den 9!!!!!!! Stunden Dauer-Wurf-Maraton war um 8 Uhr, wo wir bereits von unserem Guide Christian Maier (Team Bodden Angeln) erwartet wurden. Christian, ein Mann wie ein Baum gepaart mit dem typischen nordischen Humor, machte uns zwar anfangs nicht die besten Hoffnungen auf eine absolute Fangorgie, da die vergangenen Tage SEHR durchwachsen waren, wusste aber durch seine Gelassenheit und Ruhe (vermutlich bedingt durch seine 16!!!!! Jahre "Berufs"erfahrung als Guide und genau das war auch der Grund warum sich mein Bruder glücklicherweise auch bewusst für ein Guiding und nicht für ein Mietboot entschieden hatte) uns dennoch Mut zu machen.
Seine Zuversicht sollte sich auch schnell bestätigen. Nachdem Christian uns allen erstmal noch auf die Schnelle ein paar Vorfächer aus Titan binden musste (wir hatten leider zeitliche Schwierigkeiten beim Vorbereiten des Trips), was aber für ihn kein Problem darstellen sollte, da in der Regel vom Vorfach, über den Stinger bishin zum Gummifisch und Hardbait alles in ausreichender Menge vorhanden ist.
Bereits beim ersten Halt, fing Christian bereits das erste Mal an zu lachen, als mein Vater (vermutlich hatte er keine richtige Lust 23cm Gummis am 21gr. Jigkopf zu werfen) seinen von zu Hause mitgebrachten Softbait anköderte... nämlich diesen hier:
Berkley Ripple Shad Holo Gold Black Back
http://www.berkley-fishing.com/berkley-bait-soft-bait-berkley-powerbait/1317187.html
Und während Christian diesen 10cm Miniköder noch belächelte warf mein Vater bereits aus und schon bei der zweiten Kurbelumdrehung stieg der erste Hecht ein, der allerdings im Drill aufgrund der eigentlich viel zu kleinen Haken verloren ging. Nachdem Christian's Kinnlade wieder hochgeklappt war, montierte er direkt die für diese Köderlänge größtmögliche Hakengröße, damit wenigstens eine geringe Chance besteht einen Hecht sicher zu landen.
Es sollte nicht lange dauern und der erste Hecht konnte gelandet werden. Kein Großer, aber der Anfang war gemacht.
Nun folgten erstmal leglich einige Attacken und ein paar Nachläufer, bis ich dann endlich meinen Geburtstags-Hecht an Board begrüßen durfte.
Da es vormittags wettertechnisch nicht grad rosig aussah, tat sich bis auf einen weiteren Hecht, gefangen durch den "Altmeister" (Kosename von Christian für meinen Vater) wenig. Zur Mittagsstunde hin wurde das Wetter dann ein wenig besser und es hörte auf zu regnen. Nun schien auch unsere Stunde geschlagen zu haben und wir konnten bis zum Ende des Angeltages um 17 Uhr insgesamt 18 Hechte und einen kleinen Zander verhaften.
Den Meterfisch konnten wir leider NOCH nicht fangen, aber gesehen haben wir ihn bereits mehrmals, was sich in Nachläufern äußerte. Denn wenn wir die Nachläufer bekommen hätten die wir bereits an der Wasseroberfläche gesehen haben (und unter denen waren einige U-Boote), hätten wir gut und gerne 60 - 70 Hechte auf der Haben-Seite verbuchen können.
Dem war allerdings nicht so und das lag vermutlich daran, das es den Hechten durch das Wetter das Maul zugenagelt hatte und sie partout keine Lust auf XXL-Köder hatten, weshalb mein Vater mit seinem 10 cm Köder und mehr als der Hälfte der gefangenen Hechte der absolute Abräumer war.
Den kleinen Köder haben sich die Hechte halt einfach mal einverleibt, während sie den großen Ködern einfach nur bis zur Wasseroberfläche hinterherschwammen, was unseren Guide beinahe zur Verzweiflung brachte.
Nichts desto trotz fanden wir, dass wir mit mehreren 90ern sehr gut gefangen haben und nachdem wir den Abend im sehr empfehlenswerten hoteleigenen Restaurant des Hotel Seeblick ausklingen lassen haben, stand für uns bereits fest... Barhöft sieht uns wieder... ;-)
Und nun noch ein paar Bilder... Viel Spaß...
Hier seht ihr einen fassungslosen Guide mit dem "Ausnahme-Köder"
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